Florida Roadtrip- Was man alles erleben kann

Florida ist vielleicht nicht typisch USA. Ganz im Südosten gelegen verbreitet der Bundesstaat karibisches Flair. Alles, was du über eine Florida Reise wissen musst, erfährst du in diesem Beitrag.

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Wir flogen von Las Vegas nach Miami. Von Frankfurt aus kannst du aber direkt dorthin fliegen.

Sven hatte sich ein Mustang Cabrio gewünscht und mit dem Mietwagen starteten wir dann vom Flughafen in Miami zu unserem Roadtrip..

1. Ostküste Florida

Delray

Zuerst ging es für uns nach Delray Beach ca. 50 Meilen nördlich von Miami. Wir fanden dort ein ganz süßes Boutique Motel –das Cranes Beach House mit Frühstück, bei dem wir zum ersten Mal verstanden, dass die Beziehung zum Thema Plastik etwas anders ist als bei uns 🙂

Im Sunday House kann man ein exclusives Abendessen genießen. n Wir waren beeindruckt von der Lokation und dem amerikanischen Service Gedanken. Dort gibt es auch tollen Brunch.

Vom Jetlag geplagt konnten wir ganz entgegen unseren Gewohnheiten den Sonnenaufgang am Strand erleben, bevor wir weiter an der Ostküste Richtung Norden fuhren.

Unterwegs besuchten wir zum ersten Mal ein Diner und bekamen Hackbraten und Kartoffelbrei.

Palm Beach Florida

20 km von Delray entfernt liegt Palm Beach. Palm Beach ist der Ort der Reichen und Schönen. Hier kann man an den Schaufenstern der Luxusketten staunen und eine Pause im Starbucks einlegen. Wir schlenderten durch die Straßen von Palm Beach, das zu den teuersten Wohngegenden der Welt zählt. Schon Anfang 1900 machten die Superreichen hier Urlaub.

Orlando

Abends kamen wir nach 195 Meilen in Orlando an. Wenn man nicht nach Disney World oder einen der anderen Freizeitparks will, reicht hier ein kürzerer Aufenthalt aus. Sven musste dank mir, wie immer ganz Orlando zu Fuß erlaufen 🙂 Dafür wurde er mit Margaritas und mexikanischem Essen bei Rocco´s Taco und Tequilabar mit Ausblick auf einen der vielen Seen von Orlando belohnt.

Geschlafen haben wir übrigens im Castle Hotel, dass wie ein Märchenschloß aussah, um wenigstens etwas Disneyflair abzubekommen.

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Zum Frühstück gab es ein weiteres erstes Mal für uns, als wir im Wendys Unmengen Pancakes mit Ahornsirup und Speck verdrückten. So ein Frühstücksdiner ist genauso, wie wir es in unzähligen Filmen und Serien schon gesehen haben und gehört definitiv zu einer Amerikareise dazu.

Aber zum Glück waren wir ja nur ein paar Tage da, so dass sich die Gewichtszunahme in Grenzen hielt 🙂

Von Orlando flogen wir im kleinsten Flugzeug, in dem wir je gesessen sind nach Key West und kamen an dem Ort in Florida an, der uns am besten gefallen hat.

2. Die Keys Florida

Die Keys sind eine Kette von 200 tropischen Inseln an der Südspitze Floridas. Die einzelnen Inseln sind durch 42 Brücken verbunden, die am besten mit einem SUV überquert werden, um nicht nur die Leitplanken zu sehen. Deshalb haben wir uns hier einen SUV gemietet.

SUV in Florida

Wir haben uns Key West als Standort gewählt, den südlichsten Punkt der USA. Nur noch 90 Meilen bis Kuba.

Der südlichste Punkt der USA

Vom Gefühl her befindet man sich hier eher in Südamerika, überall wird spanisch gesprochen und es gibt südamerikanisches Essen. Kombiniert mit Sonne und Strand also genau unser Ding.

Sonnenuntergang am berühmten Mallory Square

Geschlafen haben wir im Harborside Motel und Marina. Ein typisches Motel mit kleinem Pool und geräumigen Zimmern.

Key West ist tagsüber ein sehr entspannter Ort, bekannt für seine pastellfarbenen Häuser im Conch Stil. Abends erwacht der Ort zum Leben und jeder kann in Key West sein, wer er will. Der Ort ist bekannt für seine tolerante Haltung.

Übrigens können wir empfehlen mal zu Halloween Zeiten Amerika zu besuchen. Auch wenn wir keine Halloween Fans sind, ist die Deko wirklich der Hammer.

To do auf den Keys:

  • die süße Key Lime Pie essen
  • auf der Duval Street eine Travestieshow besuchen und viele Dollar Trinkgeld bereit halten
  • ein Bier im Sloppy Joe trinken
  • Am Mallory Square mit einem Cocktail den Sonnenuntergang beobachten und die Show der vielen Künstler und die Live Musik genießen
  • den Key West Leuchtturm besuchen
  • Little White House, das Urlaubsquartier von Präsident Truman besuchen
  • das Hemingway Haus besuchen und seine 6 zehigen Katzen entdecken
  • am südlichsten Punkt der USA Schlange für ein Foto stehen
  • mit einem farbigen Fahrrad über die Keys fahren
  • Baden am Higgs Beach
  • die entspannte Stimmung genießen und sich mitreißen lassen
  • sich über unglaublich viele freilaufende Hähne und Hühner wundern
  • am Null Miles Punkt der US 1 stehen
  • Schnorcheltour machen

Unsere Essensempfehlungen für Key West:

  • ein Dinner mit frischer Ceviche im Thirsty Mermaid
  • Avocadobrot auf der Terrasse des Date &Thyme frühstücken
  • einen Burger bei Garbo´s Grill Wohnwagen im schattigen Hof essen
  • die viel zu süße Key Lime Pie im Croissants de France essen, ein Stück zu zweit reicht, dort gibt es auch tolles Frühstück im Hinterhof
  • kubanischer günstiger Mittagstisch im El Siboney probieren

3. Auf dem Weg nach Miami

Weiter ging unser Roadtripp über die Keys in Richtung Miami mit Stopps:

4. Welcome to Miami

Und so kamen wir dann in Miami Beach an. Wir hatten uns das Croydon Hotel mit Pool am North Beach gebucht, um nicht direkt im Haupttrubel zu sein. Mit der kostenlosen Bimmelbahn kannst du einfach hin und her fahren, aber bis South Beach waren es auch nur 2 Meilen zu Fuß.

South Beach entspricht vielleicht nicht unserer Vorstellung von Urlaub, weil es sehr voll und oberflächlich ist und natürlich sehr teuer, aber es war auch wahnsinnig spannend.

Es ist ein tolles Schauspiel über den Ocean Drive zu schlendern, den Autos beim Posen zuzusehen und die pastellfarbenen Art deco Häuser zu bestaunen. Am Ende des Ocean Drives erreichst du den South Pointe Park und kannst dem Trubel zusehen.

Wir haben sensationelles Seafood im Joe´s Stone Crab gegessen, das wieder nur in Plastik serviert wurde. Miami ist bekannt für die Steinkrabben.

Irgendwie ist es völlig verrückt plötzlich an den schon so viel gesehenen bunten Rettungstürmen am Strand zu stehen.

Baden kann man übrigens in Southbeach und Northbeach gleichermaßen gut, bei unserem Hotel waren sogar kostenfreie Liegen dabei.

Florida Strände

5. Wynwood

Wir waren unterwegs im Stadtteil Wynwood, haben dort die spektakulären Wynwood Walls besucht. Die berühmten Graffiti Wände. Wirklich extrem beeindruckend.

Danach haben wir wahnsinnig teure Drinks (und ich meine teure Drinks) auf einer der typischen Rooftop Bars getrunken.

Ein Besuch einer Rooftop Bar zählt unserer Meinung zu den Dingen, die man mal tun sollte, am besten am Abend. Aber ob 2 Liter große Cocktails am Ocean Drive oder Drinks auf dem Dach, man sollte auf jeden Fall genug Geld dabei haben.

Der Kaffebecher im Hintergrund ist 0,2

Wir haben manchmal im Hotel gefrühstückt, aber meist in einem Kaffee ein paar Meter weiter. Die riesigen Croissants können eine ganze Familie satt machen, aber der Verpackungsmüll macht einem echt ganz schön zu schaffen.

6. Die Everglades

Eine Sache stand nun noch auf unserer Wunschliste. Die Everglades. Und so buchten wir nochmal einen Mietwagen für einen Tag und machten uns auf den Weg. Wir finden, dass das gut als Tagesausflug von Miami aus geht.

Als erstes hielten wir am John Pennenkamp Park. In diesem Nationalpark kann man auf einem Glasbodenboot eine 2 Stunden Tour buchen, um das Riff und jede Menge Fische zu bestaunen, Schnorcheltouren und Tauchausflüge buchen oder eine Runde Kanu fahren. Leider waren für diesen Tag keine Touren mehr frei (unbedingt vor buchen), also fuhren wir weiter zu den Everglades.

https://www.nps.gov/ever/index.htm

Die Everglades an der Südspitze Floridas sind eine Sumpflandschaft, die 1947 zum Nationalpark erklärt wurde. Er hat 3 Eingänge, wir entschieden uns für den Eingang am Shark Valley Visitor Center.

Dort kannst du Fahrräder leihen und die 15 Meilen Rundtour durch den Park machen, bei der du jede Menge Vogelarten sehen kannst. Der Rundweg führt am Observation Tower vorbei, wo du einen tollen Ausblick über den Park hast.

Natürlich haben wir jede Menge Alligatoren gesehen, für meinen Geschmack manchmal etwas zu nah 🙂

Die Ranger haben uns viel über die Entstehung der Sumpflandschaft und die Tiere erzählt, aber am allerbesten hat uns die Fahrt mit dem Sumpfboot- Airboot gefallen. Das musst du unbedingt ausprobieren.

Und so endet unser Roadtripp durch Florida.

7. Fazit

Der Roadtrip durch Florida hat uns sehr gut gefallen. Natürlich fehlt noch die Westküste. Am meisten begeistert waren wir wirklich von den Keys und den Everglades. Beides kann man gut von Miami aus erreichen.

Was unsere Top Essen und Empfehlungen für dich sind, wie unser Fazit aussieht und was dich Budgettechnisch in Florida erwartet, erfährst du in diesem Beitrag->

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